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Dyna-Scratch


Kratzresistenz ist eine wichtige Eigenschaft von Polymeren und Beschichtungen für eine Vielzahl von Anwendungen. Die Beschädigung durch Kratzer ist die Hauptursache für die Minderung der Produktqualität.

Kratzer können auf nahrzu allen Materilaien und Beschichtugnen z. B. Metall, Ploymeren, Glas, Optiken und Keramiken in verschiedenen Größenordnungen auf der Makro-, Mikro- und Nanoskala durch verschiedene Mechanismen verursacht werden. Bei industriellen Anwendungen entstehen tiefe und lange Kratzer meist durch schnelle, hochdynamische Bewegungen z. B. Verkratzen der Lackierung von Autokarossen mit einem Schlüssel. Diese hochdynamischen enstehen Dyna-Kratzer bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 cm/s mit Längen im Zentimeterbereich.
 


Beispiel eines Dyna-Kratzers auf Bodenbelägen, Autolackierung und Leder
 
Die üblichen Kratzprüfgeräte kratzen bei langsamen Geschwindigkeiten (max. 6 cm/s) mit kurzen Distanzen. So entstehen keine Kratzer, sonder vornehmlich Rillen, die lediglich die Reistenz gegen leichte Beschädigungen untersuchen. Der Unterschied zwischen Rillen und Kratzern liegt darin begründet, dass Rillen nur sehr feine Kratzer sind. Unterschiedliche Materialien, gerade im Polymerbereich, weisen unterschiedliche Viskoelastizitäten und thermische Erholungseigenschaften auf. Das zuvor geschädigte Material kann sich auf Grund seiner viskoelastischen Eigenschaften nach der Beschädigung wieder erholen und weist anschließend nur leichte Kratzer auf.
 


Beispiele von Kratzern unter verschiedenen Lasten auf Leder